Restaurant Biohotel Sturm | Mellrichstadt

Restaurant Biohotel Sturm | Mellrichstadt

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Restaurant Biohotel Sturm | Mellrichstadt

Nachdem ein großer Teil des Biohotels bereits 2017 saniert wurde, sollte nun noch der ehemalige und noch im Original erhaltene Frühstücksraum aus den 80er Jahren in ein modernes Restaurant mit offener Küche und einem Lounge-Bereich umgewandelt werden.
Die Leitgedanken des Hotelumbaus, „Verbergen“ „Überlagern“ „Verdecken“ bei gleichzeitiger Transparenz finden auch im neuen Konzept des Restaurants Anwendung.
Die Raumkonfiguration des achteckigen Grundrisses wird durch Paravents aus schwarzen vertikalen Holzlamellen in mehrere kleinere intimere Gasträume unterteilt. Während sich die in gedeckten Farben gehaltenen und mit edlen Lehmputzflächen versehenen internen Servicebereiche zurücknehmen, präsentiert sich der Restaurantbereich in warmen Echtholzoberflächen. Bindendes Glied aller Bereiche ist die in 3 Lagen kreuzweise verdübelte abgehängte Decke aus Kanthölzern aus Weißtanne. Die Holzgitterdecke kaschiert auch die große mittig im Raum bestehende Dachverglasung und bringt diese mit sich verändernden Schattenspielen in ein neues Licht.
Analog zum sich räumlich öffnenden Konzept wird zentral eine offene Showküche integriert, die dem Gast die Werte des Biohotels – Qualität, Ehrlichkeit und Transparenz – vermittelt.

Typologie

Hotel | Restaurant

Ort

Mellrichstadt

Jahr

2021

Leistungsphasen

1-8

Status

in Realisierung

Bauherr

Hotel Sturm GmbH & Co.KG

Parkhotel Fassadengestaltung | Nürnberg

Parkhotel Fassadengestaltung | Nürnberg

Parkhotel Nürnberg Fassadenwettbewerb
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Parkhotel Fassadengestaltung | Nürnberg

Die städtebauliche Setzung des Hotels mit Flachbau und Turm gründet auf der Idee des Ensembles, das zusammen mit der Meistersingerhalle und dem neuen Konzerthaus zu einer Gesamtkomposition weiterentwickelt wurde. Hierzu gehört auch die Ausformulierung eines gleich hohen Sockels, der alle drei Gebäude zusammen bindet. Der Ensemblegedanke führt nun in der Ausbildung der Fassade zu der Überlegung sowohl die Materialität der Nachbargebäude, wie auch die vertikale Struktur der Elemente weiter zu führen, aber auf die Nutzung des Gebäudes anzupassen. Deshalb findet der Travertin der MSH sowohl im Sockel als auch im Turm als Fassadenmaterial seine Anwendung, ebenso wie die raumhohe Verglasung der Konzerthalle in Sockel und Turm des Hotels weitergeführt wird. Eine schmale Fuge trennt Sockel und Turm, diese Trennung soll die Körper des Turmes und des Sockels ablesbar machen, ohne ihre Zusammengehörigkeit zu unterbrechen. Der Turm erhält auf allen vier Seiten eine einheitliche Fassade, was die Plastizität und Körperhaftigkeit der Komposition unterstreicht, Treppenhäuser, Aufzüge, Flure etc. verschwinden hinter der Fassade und sind nicht ablesbar als Elemente erkennbar.
Hinzu kommt aber ein neuer Gedanke, der dem Hotel seinen eigenen, spezifischen Ausdruck verleiht, und es als Hotel erkennbar werden lässt. Der Vorhang als wesentliches formales und funktionales Element jedes Hotelzimmers wird nach außen gespiegelt und in seiner Zeichenhaftigkeit inszeniert. Dieser formale Aspekt wird aber durch die Funktion des Vorhanges als beweglicher, außenliegender Sonnenschutz überlagert. Dieser doppelte Aspekt des architektonischen Motivs in Verbindung mit der funktionalen Notwendigkeit eines effektiven Sonnenschutzes verleiht dem Gebäude seine architektonische Unverwechselbarkeit an diesem Ort. Die reine Ost- Westausrichtung der Zimmer ermöglicht einen sehr gut steuerbaren Sonnenschutz, der die Zimmer nur jeweils vor- oder nachmittags verschattet, ansonsten aber vor der geschlossenen Fassade parkt und den freien Ausblick gewährleistet.

Typologie

Hotel

Ort

Nürnberg

Jahr

2020

Leistungsphasen

Wettbewerb

Bauherr

Carlton KG Nürnberg

Biohotel Sturm | Mellrichstadt

Biohotel Sturm | Mellrichstadt

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Biohotel Sturm | Mellrichstadt

Der 40 Jahre alte, achtgeschossige Hotelturm, sowie die Erweiterung des Konferenzbereiches aus den 80iger Jahren sollten ein angemessenes, zeitgenössisches Erscheinungsbild erhalten. Leitidee im Umgang mit dem alten Bestand war die Hinzufügung einer neuen Raumschicht unter Wahrung der alten Bausubstanz. Das Alte sollte nicht negiert oder abgerissen werden, sondern in neuem Kleid erscheinen. Äußerlich bestimmen drei Maßnahmen die Gestaltänderung; das weiße Schlemmen des ehemals braunen Klinkerturmes mit Sichtbetondecken zu einer homogenen, plastisch wahrnehmbaren Skulptur, die Verkleidung des auskragenden Erdgeschosses mit einer filigranen Holzlamellenfassade zur Bildung eines klaren Sockels, und die Verhüllung des unförmigen Frühstücks- und Konferenzbereiches mit frei davorstehenden Holzgitterparavents.

Der Paravent als Zeichen des Verbergens, ohne dabei den dahinter liegenden Bestand zu berühren, das Alte bleibt erhalten, wird aber überlagert und verdeckt hinter einem Holzgitter, beide Welten sind präsent, Vergangenheit und Gegenwart erzählen ihre Geschichte. Im Inneren wurde der Eingangs-und Foyerbereich neugestaltet und mit einer Verkleidung aus Weißtanne modernisiert. Man betritt das Hotel wie eine edle Holzschachtel, in der wertvolle Dinge aufbewahrt werden, der neue Eingang schafft Identität unter Wahrung und dem Respekt vor der Geschichte des Hauses, der sich in den anderen Räumen noch widerspiegelt.

Typologie

Hotel

Ort

Mellrichstadt

Jahr

2017

Größe

Leistungsphasen

1-8

Status

realisiert

Bauherr

Hotel Sturm GmbH & Co.KG

Fotos

Ralf Dieter Bischoff