Geschäftszentrum Siedlungswerk | Nürnberg

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Geschäftszentrum Siedlungswerk | Nürnberg

Mit dem Neubau plant das Siedlungswerk Nürnberg eine zentrale Geschäftsstelle für die interne Verwaltung sowie Kundenberatung und Wohnungsvermittlung.
Das Grundstück in Ziegelstein zeichnet sich durch sehr unterschiedliche Randbedingungen aus. Der Entwurf versucht deshalb durch eine klare städtebauliche Setzung im nördlichen Teil des Grundstücks einen angemessenen, begrünten Vorplatz zu erzeugen und die Gartenfläche im Westen optimal auszunutzen.
Die südliche Eingangsfassade empfängt den Besucher und Nutzer mit einer einladenden Geste im Erdgeschoss. Eine offene über das Dach natürlich belichtete Wendeltreppe verbindet alle Geschosse miteinander und ermöglicht so eine angenehme und übersichtliche Erschließung.
Die flexibel gestaltbaren Büroräume gruppieren sich um die großzügige Mittelzone und erzeugen sowohl Treffpunkte als auch offene Arbeits- und Kommunikationssituationen.
Die schlanke Holz-Betonkonstruktion setzt sich in der filigranen Fassadengestaltung fort. Die Aluminium Pfosten-Riegelkonstruktion mit außenliegender Tragstruktur übernimmt natürliche Belüftung, sommerlichen Wärmeschutz sowie Nachtauskühlung und erzeugt nach außen hin ein einheitliches und edles Fassadenbild.

Typologie

Büro

Ort

Nürnberg

Jahr

2021

Größe

ca. 1900 m2 BGF

Status

Realisierungswettbewerb | Anerkennung

Bauherr

SW Nürnberg GmbH

Restaurant Biohotel Sturm | Mellrichstadt

Restaurant Biohotel Sturm | Mellrichstadt

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„Solitär im grauen Gewand“

Restaurant Biohotel Sturm | Mellrichstadt

Nachdem ein großer Teil des Biohotels bereits 2017 saniert wurde, sollte nun noch der ehemalige und noch im Original erhaltene Frühstücksraum aus den 80er Jahren in ein modernes Restaurant mit offener Küche und einem Lounge-Bereich umgewandelt werden.
Die Leitgedanken des Hotelumbaus, „Verbergen“ „Überlagern“ „Verdecken“ bei gleichzeitiger Transparenz finden auch im neuen Konzept des Restaurants Anwendung.
Die Raumkonfiguration des achteckigen Grundrisses wird durch Paravents aus schwarzen vertikalen Holzlamellen in mehrere kleinere intimere Gasträume unterteilt. Während sich die in gedeckten Farben gehaltenen und mit edlen Lehmputzflächen versehenen internen Servicebereiche zurücknehmen, präsentiert sich der Restaurantbereich in warmen Echtholzoberflächen. Bindendes Glied aller Bereiche ist die in 3 Lagen kreuzweise verdübelte abgehängte Decke aus Kanthölzern aus Weißtanne. Die Holzgitterdecke kaschiert auch die große mittig im Raum bestehende Dachverglasung und bringt diese mit sich verändernden Schattenspielen in ein neues Licht.
Analog zum sich räumlich öffnenden Konzept wird zentral eine offene Showküche integriert, die dem Gast die Werte des Biohotels – Qualität, Ehrlichkeit und Transparenz – vermittelt.

Typologie

Hotel | Restaurant

Ort

Mellrichstadt

Jahr

2021

Leistungsphasen

1-8

Status

in Realisierung

Bauherr

Hotel Sturm GmbH & Co.KG

Wohnhaus | Fürth

Wohnhaus | Fürth

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Eingang_neue Türhöhe
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Wohnhaus | Fürth

Das Wohnhaus aus den 1920er Jahren hatte im Laufe der Jahrzehnte mehrere Umwandlungen erfahren und sollte nun den Anforderungen einer jungen Familie entsprechend umgestaltet werden.

Das neue Konzept sieht den Abbruch eines baufälligen Anbaus Richtung Garten vor, um den ursprünglichen Charakter des freistehenden Solitärs zunächst wiederherzustellen. Während das Obergeschoss mit nur wenigen Handgriffen die neue gewünschte Nutzung aufnehmen kann, wird das Erdgeschoss entschieden von räumlicher Enge befreit und erhält einen neues offenes Raumkontinuum mit Eingang, Garderobe, Nebenraum und Kochbereich.Über wenige Stufen betritt man den etwas tiefer liegenden klar definierter Holzbau mit Ess- und Wohnbereich, welcher so zwischen den erheblichen Höhenunterschieden des Erdgeschosses und des Gartens vermittelt. Eine in die Kubatur des neuen Anbaus integrierte überdachte Terrasse und die großzügige Verglasung zum Wohnraum löst die Grenze zwischen Innen- und Außenraum zusätzlich auf. Der zeitgeistliche Charakter des Bestands bleibt bei den Maßnahmen allerdings bestehen, Oberflächen und Fassade werden behutsam saniert und mit wenigen modernen Elementen in die heutige Zeit übertragen.

Typologie

Wohnen

Ort

Fürth

Jahr

2021

Größe

Leistungsphasen

1-8

Status

in Planung

Bauherr

privat

Parkhotel Fassadengestaltung | Nürnberg

Parkhotel Fassadengestaltung | Nürnberg

Parkhotel Nürnberg Fassadenwettbewerb
Parkhotel Nürnberg Fassadenwettbewerb
Parkhotel Nürnberg Fassadenwettbewerb
Parkhotel Nürnberg Fassadenwettbewerb
Parkhotel Nürnberg Fassadenwettbewerb
Parkhotel Nürnberg Fassadenwettbewerb
Parkhotel Nürnberg Fassadenwettbewerb
Parkhotel Nürnberg Fassadenwettbewerb
Parkhotel Nürnberg Fassadenwettbewerb
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Parkhotel Fassadengestaltung | Nürnberg

Die städtebauliche Setzung des Hotels mit Flachbau und Turm gründet auf der Idee des Ensembles, das zusammen mit der Meistersingerhalle und dem neuen Konzerthaus zu einer Gesamtkomposition weiterentwickelt wurde. Hierzu gehört auch die Ausformulierung eines gleich hohen Sockels, der alle drei Gebäude zusammen bindet. Der Ensemblegedanke führt nun in der Ausbildung der Fassade zu der Überlegung sowohl die Materialität der Nachbargebäude, wie auch die vertikale Struktur der Elemente weiter zu führen, aber auf die Nutzung des Gebäudes anzupassen. Deshalb findet der Travertin der MSH sowohl im Sockel als auch im Turm als Fassadenmaterial seine Anwendung, ebenso wie die raumhohe Verglasung der Konzerthalle in Sockel und Turm des Hotels weitergeführt wird. Eine schmale Fuge trennt Sockel und Turm, diese Trennung soll die Körper des Turmes und des Sockels ablesbar machen, ohne ihre Zusammengehörigkeit zu unterbrechen. Der Turm erhält auf allen vier Seiten eine einheitliche Fassade, was die Plastizität und Körperhaftigkeit der Komposition unterstreicht, Treppenhäuser, Aufzüge, Flure etc. verschwinden hinter der Fassade und sind nicht ablesbar als Elemente erkennbar.
Hinzu kommt aber ein neuer Gedanke, der dem Hotel seinen eigenen, spezifischen Ausdruck verleiht, und es als Hotel erkennbar werden lässt. Der Vorhang als wesentliches formales und funktionales Element jedes Hotelzimmers wird nach außen gespiegelt und in seiner Zeichenhaftigkeit inszeniert. Dieser formale Aspekt wird aber durch die Funktion des Vorhanges als beweglicher, außenliegender Sonnenschutz überlagert. Dieser doppelte Aspekt des architektonischen Motivs in Verbindung mit der funktionalen Notwendigkeit eines effektiven Sonnenschutzes verleiht dem Gebäude seine architektonische Unverwechselbarkeit an diesem Ort. Die reine Ost- Westausrichtung der Zimmer ermöglicht einen sehr gut steuerbaren Sonnenschutz, der die Zimmer nur jeweils vor- oder nachmittags verschattet, ansonsten aber vor der geschlossenen Fassade parkt und den freien Ausblick gewährleistet.

Typologie

Hotel

Ort

Nürnberg

Jahr

2020

Leistungsphasen

Wettbewerb

Bauherr

Carlton KG Nürnberg

Wohnhaus | Zirndorf

Wohnhaus | Zirndorf

Wohnhaus Zirndorf
Wohnhaus Zirndorf
Wohnhaus Zirndorf
Wohnhaus Zirndorf
Wohnhaus Zirndorf
Wohnhaus Zirndorf
Wohnhaus Zirndorf
Wohnhaus Zirndorf
Wohnhaus Zirndorf
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Wohnhaus | Zirndorf

Die aus den 1930er Jahren stammende Doppelhaushalte sollte räumlich umstrukturiert, der Bestand modernisiert und um eine Garage und einen großzügigen Wohnraum mit Bad erweitert werden. Die Nahtstelle zwischen Neu und Alt nimmt hierbei der neue Eingangsbereich ein, der sich offen bis in den Garten durchsteckt. Im Bestandsgebäude wurde das Erdgeschoss von seiner Enge befreit, Zwischenwände entfernt und ein großzügiger Wohn-Ess-Kochbereich geschaffen. Die Südfenster wurden vergrößert und mit Faltläden als Sonnenschutz versehen. Die renovierte Holztreppe führt offen in Rückzugsräume im Obergeschoss und einen Atelierraum im neu ausgebauten Dachspitz.
Zentrales Entwurfselement der Fassade ist die vertikale Holzlamellenstruktur des Neubaus, die sich aber auch in den Faltläden am Bestandsgebäude wiederfindet.

Typologie

Wohnen

Ort

Zirndorf

Jahr

Fertigstellung 2020

Größe

Leistungsphasen

1-8

Status

realisiert

Bauherr

privat

Mehrfamilienhaus | Memmingen

Mehrfamilienhaus | Memmingen

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Mehrfamilienhaus | Memmingen

Der viergeschossige, schlanke Baukörper mit steilem Satteldach steht auf der Tiefgaragenabfahrt für ein neues innerstädtisches Wohnquartier inmitten der Altstadt von Memmingen. Die Abfahrt bestimmt die Geometrie des Baukörpers im Grundriss, da nur das Treppenhaus das Erdgeschoß ergänzt. Drei Geschoßwohnungen mit Loggien prägen die Grundrisstypologie einer linearen Erschließung. Auf Grund seiner städtebaulich exponierten Lage als Solitär innerhalb des geschlossenen Altstadtblocks bestand die Idee einer skulpturalen Ausformulierung des Baukörpers, der von allen anliegenden Nachbarn betrachtet wird. Dies führte zu einer Fassade, die je nach Standort des Betrachters unterschiedliche Erscheinungen erzeugt, und so dem solitären Anspruch gerecht wird. Dieser drückt sich zum einen in seiner Materialität, -Holz gegenüber Putz-, zum anderen in seiner mehrschichtigen Struktur und Farbigkeit,-anthrazit gegenüber weiß und beige-, aus. Die geschoßweise Staffelung der Fassaden nimmt historische Vorbilder auf, die sich verändernde vertikale Schalung mit diagonaler Unterkonstruktion moduliert das Erscheinungsbild je nach Betrachtungsstandort

Typologie

Wohnen

Ort

Memmingen

Jahr

2017

Größe

Leistungsphasen

1-5

Status

realisiert

Bauherr

Siebendächer Baugenossenschaft

Fotos

Ralf Dieter Bischoff