SCHMITT LOEBERMANN GETTO

Wohnhaus | Neusäß

Wohnhaus | Neusäß

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Wohnhaus | Neusäß

Das Wohnhaus liegt an einem steilen Hanggrundstück und wird im Obergeschoss über eine Altane erschlossen. Im Obergeschoss befinden sich die Privaträume, die zur Altane nach Süden hin orientiert und geschützt sind. Im Erdgeschoss liegen der öffentliche Wohn- und Essbereich, die über eine einläufige Treppe erschlossen werden. Ein unterirdischer Gang verbindet das seitlich stehende zweigeschossige Garagengebäude mit dem Erdgeschoss. Zentrales Entwurfselement ist die am Hauptbaukörper hängende, nach Süden orientierte Altane, eine moderne Neuinterpretation eines völlig aus der Mode gekommenen Bauelements. Sie übernimmt unterschiedlichste Funktionen, zum einen bildet sie den gedeckten Zugang ins Gebäude, zum anderen den privaten Vorbereich der Schlafräume, der über eine Lamellentür von der öffentlichen Erschließungszone abgetrennt ist, sowie die großzügige stützenfreie Überdachung der Terrasse im Erdgeschoss. Die Altane ist mit einer feinen Holzlamellenstruktur verkleidet, die sich im privaten Bereich mittels Faltschiebeelementen vollständig öffnen lässt. So entsteht ein geschützter Außenbereich, der sich den unterschiedlichen Bedürfnissen nach Privatheit und Offenheit anpasst.

Typologie

Wohnen

Ort

Neusäß

Status

Realisierung 2017

Größe

Leistungsphasen

1-8

Bauherr

privat

Fotos

Ralf Dieter Bischoff

Modernisierung Wohnhaus W | Nürnberg

Modernisierung Wohnhaus W | Nürnberg

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Modernisierung Wohnhaus W | Nürnberg

Das Wohnhaus aus den 30iger Jahren mit ursprünglich mehreren Wohnungen sollte zu einem Gebäude für eine Familie mit Kindern umgestaltet werden. Einige Um- und Anbauten aus verschiedenen Zeiten wurden zunächst abgebrochen, um den ursprünglichen Charakter des freistehenden Solitärs wiederherzustellen. Das Gebäude wurde auf Grund seiner Bausubstanz bis auf den Rohbau rück- und wieder neu aufgebaut. Dabei wurde Wert daraufgelegt, den zeitgeschichtlichen Charakter zu erhalten, aber durch eine reduzierte Formensprache in die heutige Zeit zu transformieren. Der historische Eingang mit schweren, bogenförmigen Natursteingewänden wurde ersetzt durch ein großzügiges Holztürelement mit Lochblechverkleidung. Neue, raumhohe Holzfenster mit Klappläden prägen das Erscheinungsbild ebenso wie die neu gesetzten flächenbündigen Verglasungen im Erdgeschoss. Ein historisches Kammzugprofil aus dem späten 19. Jahrhundert verleiht dem Volumen seinen ornamentalen Charakter. Ebenso stärkt die neue Dachdeckung aus Holzschindeln die Eigenständigkeit des Hauses im Umfeld der gleichförmigen Siedlung gestärkt wird.

Typologie

Wohnen

Ort

Nürnberg

Status

Realisierung 2016

Größe

Leistungsphasen

1-8

Bauherr

privat

Fotos

Ralf Dieter Bischoff

Baufritz Ausstellungs- und Vertriebsgebäude | Erkheim

Baufritz Ausstellungs- und Vertriebsgebäude | Erkheim

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Baufritz Ausstellungs- und Vertriebsgebäude | Erkheim

Dieses zweigeschossige Holzgebäude entstand aus der Idee der kompletten Wiederverwendung des ehemaligen CAD- Labors der Firma Baufritz. Dieses sollte vom gegenüberliegenden Firmensitz, jenseits der Autobahn transloziert und zu einem Vertriebsgebäude ohne wesentliche bauliche Eingriffe umgenutzt werden. In Ergänzung zu dem bestehenden Baukörper wurde ein zweites Gebäude entwickelt, in dem die Innovationen der Firma ausgestellt sind. Über den mit einer Fassade aus gespaltenen Eichenbrettern verkleideten Innenhof werden die beiden Körper verbunden. Wie ein leichter, perforierter Vorhang umschließen die aufgehängten Holzleisten das Ganze zu einem abstrakten Bild. Das Haus bildet nun das Gegenüber zur Hausschneiderei und begrenzt den großen gemeinsamen Vorplatz an der Westseite. Entsprechend der Hausschneiderei sind alle wesentlichen Räume zum Innenhof hin orientiert und ermöglichen so die umlaufende Verkleidung mit einer zweiten Haut, die dem Gebäude seinen besonderen Charakter verleiht.

Typologie

Gewerbe

Ort

Erkheim

Status

Realisierung 2015

Größe

240m² BGF

Leistungsphasen

1-5, künstlerische Bauoberleitung

Bauherr

Bau-Fritz GmbH & Co. KG

Fotos

Ralf Dieter Bischoff

Bauhaus Museum | Dessau

Bauhaus Museum | Dessau

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Bauhaus Museum | Dessau

Auf der Suche nach der spezifischen Identität des neuen Bauhaus Museums Dessau (BMD) wird auf Basis des Raumprogramms und des vorgesehenen Bauplatzes an der Schnittstelle von landschaftlich geprägtem Stadtpark und der umgebenden heterogenen städtischen Bebauung eine Gebäudetypologie vorgeschlagen die ihr originäres Architekturkonzept aus den Qualitäten dieser vielseitigen Schnittstelle schöpft.Die Vision des neuen BMD löst sich bewusst von der Idee eines monumentalen mit den bestehenden Bauhausbauten konkurrierenden Hochbaus. Vielmehr verschwinden die neu geschaffenen Räume weitestgehend unter dem Park dessen betroffene Flächen hierdurch in ihrer Nutzung und Beschaffenheit erneuert und aufgewertet werden.

Der städtische Platz mündet hier in eine vielseitig bespielbare L-förmige Freitreppe die den Besucher hinunter zum Museumsforum führt. Dieses ist an zwei Seiten von allen unabhängig von der Ausstellung betriebenen Nutzungen wie dem Foyer der Museumspädagogik dem Café und Museumsshop umgeben und wird durch diese bespielt. Das Forum mit seinen Sitzstufen dient als Treff- Sammel- und Veranstaltungsort unter freiem Himmel für Bewohner und Besucher. Das von hier zentral erreichbare Foyer ist Drehpunkt für alle internen Nutzungen des Museums.

Durch die bewusste Verlegung des Ausstellungsbereichs in einen unterirdisch gelegenen Idealraum wird es der Ausstellung ermöglicht auf Anforderungen zukünftiger Ausstellungskonzepte nahezu unbegrenzt flexibel zu reagieren. So ist sowohl eine Realisierung einer Ausstellung auf einer einzigen offenen Fläche als auch ein kleinteilige Konzeption in Räumen von je ca. 50qm möglich die in beliebiger Reihenfolge aneinander geschaltet werden können.

Typologie

Museum

Ort

Dessau

Status

Wettbewerb 2015

Bauherr

Stiftung Bauhaus Dessau

Kindertagesstätte | Frankfurt

Kindertagesstätte | Frankfurt

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Kindertagesstätte | Frankfurt

Das Grundstück mit dem denkmalgeschützten ehemaligen Fabrikgebäude, in das das Familienzentrum integriert wurde, zeichnet sich durch eine riesige Platane im Norden aus. Diese Platane dient als Zeichen der Verbindung der Kindertagesstätte und des Familienzentrums unter einem großen, grünen Dach. Der zweigeschossige Holzmassivbau steht an der Straße und spannt einen geschützten Freibereich zwischen den Gebäuden auf, der als Spielzone dient. Um die plastische Wirkung zu betonen, wurden die notwendigen Treppen alle in das Gebäude integriert. Die viergruppige Kindertagesstätte strukturiert sich mit ihren Gruppenräumen zum Spielhof, die Nebenräume sind zur Straße hin orientiert. Die Fassade versucht mehrere Lesarten und Interpretationen zu bieten, und so den Nutzern vielfältige Eindrücke zu ermöglichen. Überlagert werden zwei Grundstrukturen, zum einen die zweigeschossigen, tragenden Lisenen als übergeordnete, proportionsgebende Elemente, zum anderen die Füllungen aus feinen, vertikalen Holzlamellen und Fensteröffnungen. Die farbige Behandlung der Fassade unterstützt die Vielfältigkeit des Erscheinungsbildes und schafft lebendige Oberflächen. Der Kontrast zwischen dem stark farbig, differenzierten Baukörper der Kindertagesstätte und dem massiven, farblich zurückhaltenden Gebäude des Familienzentrums erzeugt ein lebendiges Spannungsfeld zwischen Alt und Neu, Geschichte und Gegenwart und bildet den Hintergrund für das spielerische Miteinander von Kindern und Erwachsenen.

Typologie

Kindertagesstätte

Ort

Frankfurt Sossenheim

Status

Realisierung 2015

Größe

1.300m² BGF

Leistungsphasen

1-9

Bauherr

SOS Kinderdorf

Fotos

Ralf Dieter Bischoff